Bausachverständige stehen mit Rat und Tat zur Seite

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Mit dem Begriff ‚Sachverständiger‘ bezeichnet man eine Person, die auf einem bestimmten Gebiet ein Experte ist. Diese Person weiß zum Beispiel über die wichtigsten Fakten Bescheid und kennt die aktuellen News und Trends in dem jeweiligen Bereich. Bausachverständige sind demzufolge Fachmänner beziehungsweise Fachfrauen, die sich im Bauwesen sehr gut auskennen.

Darüber hinaus haben Sachverständige aber auch immer eine gewisse Befugnis. So kann, beispielsweise, der Bausachverständige auch die Funktion eines Gutachters einnehmen. Im Allgemeinen umfasst die Arbeit dieser Berufsgruppe mehrere Gebiete. So begutachten Bausachverständige nicht nur eine Immobilie samt Grundstück, sondern bewerten zum Beispiel auch Bauschäden. Sie stellen Mängel fest und klären sowohl den Eigentümer als auch gegebenenfalls Interessenten der Immobilie über diese auf. Zudem ermitteln Bausachverständige den Grundstückswert. Bausachverständige können unter anderem ein Kurzgutachten erstellen, sowie ein ausführliches Bauschaden und Verkehrswert Gutachten, welches auch als Grundlage  zur Immobilienbewertung bei einer Beleihung oder Veräußerung der Immobilie dient, sie können eine Beratung durchführen, ihre Auftragsgeber beim Hauskauf oder -verkauf unterstützen und den Bau bis zur Bauabnahme begleiten. Zudem kann man von diesen Experten Hilfe bei der Erstellung eines Energieausweises sowie eine baubegleitende Qualitätssicherung erwarten. Manche Bausachverständige prüfen sogar die Nebenkostenabrechnung.

 

Selbst bei einem Hausneubau und auch bei der Hausübergabe lohnt es sich, einen Bausachverständigen zu Rate zu ziehen. Denn es gibt immer wieder gewisse Baumängel, die nur so ein Experte erkennen kann, und das sofort. Nachdem der Bausachverständige Mängel festgestellt hat, werden diese protokolliert. Dies schützt den zukünftigen Besitzer der Immobilie insofern, dass er später für die zu Beginn bestehenden Mängel nicht mehr belangt werden kann. Die einmalige Gebühr für einen Bausachverständigen zahlt sich in den meisten Fällen aus.

Beauftragt man als Bauherr so einen Fachmann, und zwar einen so genannten ’staatlich anerkannten Sachverständigen‘ (kurz: saSV), dann kann man davon durchaus profitieren. Man kann ihn frühzeitig einschalten und muss somit nicht mehr wie früher auf die Beauftragung durch die Bauaufsichtsbehörde warten. Dadurch wird ein Beschleunigungseffekt erreicht, und darüber hinaus kann die Bauplanung hinsichtlich aller Aspekte (finanziell und technisch) optimiert werden. Im Allgemeinen ist es empfehlenswert, solche Bausachverständige zu wählen, die sowohl über eine jahrelange Erfahrung verfügen als auch bestimmte – grundlegende sowie zusätzliche – Qualifikationen vorweisen können.

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