Buche – perfektes Brennholz für einen Kamin

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Die Preise für fossile Brennstoffe steigen stetig an und somit auch die Heizkostenrechnung. Viele Menschen greifen nun auf Öfen und Kamine zurück, denn Heizen mit Holz liegt momentan voll im Trend. Entweder ist man bereits im Besitz eines Ofens noch aus vergangenen Zeiten oder man kauft sich eines der vielen Kaminmodelle, die heutzutage überall angeboten werden. Die Installation eines solchen Kamines ist ebenso einfach, wie das Brennholz in den Ofen zu legen. Dieser Heizalternative steht also nichts entgegen. Die Brennholzpreise variieren je nach Nachfrage, Wetterbedingung und Region. Es kommt darauf an, welches Holz, wie z.B. Hartholz oder Weichholz, man einkauft und ob man es frisch geschlagen mitnimmt oder bereits getrocknetes Holz vorzieht. So schwanken die Preise für einen Schüttraummeter, dies ist 33 cm lang, Anfang des Jahres 2012 zwischen 56€ und 75€. Direkt beim Förster kaufen bringt meistens Vorteile, denn viele Baumarktketten schlagen noch eine gewisse Provision oben drauf.

 

Der richtige Brennstoff

Hartholz liegt in der Verwendung für einen Kamin ganz oben in der Beliebtheitsskala. Laubbäume, wie z.B. Buche, Eiche, Ahorn oder auch Kirschbaum, sind solche Harthölzer. Weichholz, wie z.B. Fichte, Kiefer oder Douglasie, werden wegen des hohen Harzgehaltes nicht so gern für Kaminholz verwendet, da hier der Funkenflug bei offenen Kaminen sehr gefährlich werden könnte. Sie lassen sich sehr gut entzünden, jedoch brennen sie nicht sehr lange und man muss öfter nachlegen. Auch ist eine enorme Rußentwicklung und Aschebildung die Begründung, warum solches Weichholz eher nicht verfeuert wird. Die beliebtesten Harthölzer sind Buche und Eiche, hier gibt es nur geringe Unterschiede. Die Heizwerte beider Hölzer sind vergleichbar, jedoch entwickelt Eiche nur wenig Flamme, hält lange die Glut und braucht hohe Temperaturen. Buche hingegen ist leicht entzündbar, brennt sehr lange, hat eine schöne Flamme und entwickelt viel Glut. Buche – das beste Kaminholz.

 

Tipps zur Brennholzlagerung

Für die Brennholzlagerung sollte man einen trocknen und sehr gut belüfteten Ost aussuchen. Der Keller im eigenen Haus eignet sich eher schlecht für die Lagerung. Es sollten nur bereits getrocknete Hölzer hier gestapelt werden, da sonst eine Schimmelbildung die Folge ist. Der beste Ort wäre eine Hauswand in Richtung Süden. Achten Sie jedoch darauf, dass zwischen Hauswand und Holzstapel ca. 5 bis 10cm Luft gelassen wird und auch für genügend Abstand zwischen den Holzscheiten im Stapel gesorgt ist, um eine ausreichende Belüftung zu garantieren. Je länger das Holz liegt und trocknen kann, um so besser. Lagerungszeiten von 1 bis 2 Jahren sind normal, denn erst dann ist genügend Feuchtigkeit aus dem Holz gewichen.

Fazit: Brennholz richtig und lange lagern, den Kamin auf den neusten Stand bringen und die wohlige Wärme genießen, während es draußen stürmt und schneit.

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