Carport als Alternative zur Garage

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Einen Unterstand für ein Kraftfahrzeug oder auch einen Stellplatz mit einem Dach bezeichnet man als Carport. Das Wort stammt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt soviel wie Autohafen.
Ein Carport zeichnet sich durch diese offene Bauweise aus. Die Einfahrt ist offen und maximal einzelne Seiten sind mit Wänden versehen. Dadurch gibt es für das abgestellte Fahrzeug immer eine gute Belüftung. Ein regennasses Auto trocknet schneller und ist dadurch besser vor Rost und Korrosion geschützt. Durch den Einsatz unterschiedlicher Materialen wie Holz, Metall, Glas oder auch Beton kann man die Bauweise von einem Carport sehr gut an die Umgebung anpassen.

Je nach Version und Bundesland braucht man für das Aufstellen eine Genehmigung. Einheitliche Regelungen gibt es in Deutschland nicht. In manchen Bundesländern muss sogar ein Bauantrag gestellt werden, denn in einigen Landesbauvorschriften gelten überdachte Einstellplätze für das Fahrzeug als offene Garagen.


Es gibt unterschiedliche Ausführungen – von einer einfachen Version bis hin zur hochwertigen und aufwendigen Konstruktion. Die Grundkonstruktion bilden vier Pfosten und darauf ein Dach. Es gibt Carports mit Flachdach,  mit einem Satteldach und sogar mit einem Tonnendach. In der klassischen Bauweise ist der Unterstellplatz nach allen Seiten offen. Man kann aber einzelne Seiten mit speziellen Segmenten schließen. Die Einfahrt ist jedoch – anders als bei der Garage – immer offen und sofort befahrbar.

Dadurch, dass man ein Carport auf ein Minimum reduzieren kann, ist es möglich, enorme Kosten für den Unterstellplatz zu sparen und trotzdem einen witterungssicheren Platz für den Pkw zu haben. Ein Carport ist kostengünstig im Vergleich zu einer geschlossenen Garage.

Dennoch kann man ein Carport nicht einfach erwerben und los bauen. Bestimmte Voraussetzungen müssen erfüllt sein. Auf dem örtlichen Bauamt bekommt man Informationen über eine notwenige Baugenehmigung. Größe und Standort des Carports sollten sorgfältig ausgewählt werden. Entsprechend der eigenen Vorstellungen kann man dann das Material und die Bauform sowie die Dachform aussuchen. Auch der Boden von einem Carport sollte überlegt sein – eigenen sich Pflastersteine besser als Rasengittersteine. Letztendlich steht einem noch die Entscheidung, ob man selbst eines vom Baumarkt baut oder sich eins vom Fachmann bauen lässt. Es gibt einfache Fertigbausätze, Carports mit Gerätehaus, mit Sichtschutz, aus Metall und mit Dachbegrünung und man kann sich stets für eine Doppelvariante entscheiden.

2 Responses to Carport als Alternative zur Garage

  1. Manuel says:

    Wir denken im Augenblick auch über den Bau eines Carports nach und haben auch die Vor- und Nachteile gegenübergestellt und diese mit einer Garage verglichen. Letzendlich haben wir uns jetzt für ein Carport entschieden und ich hoffe, dass das Wetter bald endlich wieder mitspielt, damit es endlich losgehen kann.

  2. Ingo says:

    Meiner Meinung nach ist ein Carport definitiv eine Alternative zu einer Garage. Zudem hat man hier eine ziemlich große Auswahl und kann sich ein Carport auf seine Bedürfnisse aufstellen. Zudem ist es ja auch eine Preisfrage. Carports sind gegenüber einer Garage auch günstiger. Ich denke, dass sich deswegen auch immer mehr Leute für ein Carport entscheiden.

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