Das Haus der Zukunft? – SmartHome

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Wie stellt man sich sein Haus in der Zukunft vor bzw. ist es denn erst Zukunftsdenken oder heute schon möglich? Außerdem stellt sich doch die Frage, will man das überhaupt, dass die ganze Technik über alle Geschehnisse im Haus bestimmt und was macht man, wenn der Strom ausfällt?

 

SmartHome Duisburg

In Duisburg wurde 2001 ein intelligentes Haus eröffnet. Dieses wurde von Forschern des Frauenhofer-Instituts entwickelt und wird immer weiterentwickelt. Sie sind der Auffassung, dass bis 2030 viele solcher Häuser gebaut wurden. Demnach ist es kein Haus der Zukunft, stattdessen eigentlich der Gegenwart. Im intelligenten Haus sind Licht und Heizung mit den Fenstern und den Türen verbunden, sodass diese automatisch reagieren. Das Haus ist so eingestellt, dass morgens die Rollläden hochfahren, rhythmische Musik und die Kaffeemaschine angehen. So kann der Tag doch sehr entspannt starten.

 

Das Haus mit dem Smartphone steuern

Die ganze Technik kann über iPhone oder ipad mit entsprechender Software gesteuert werden. Außerdem kann man alle elektrischen Geräte so programmieren, dass sie bei einem Defekt ausgeschaltet werden und dem Elektriker oder Klempner einen Bericht zu senden, sodass dieser schnell eine Diagnose stellen kann und das Gerät reparieren kann. Zudem bietet das Haus eine ruhige Fahrt in den Urlaub, denn „Schatz sind Herd und Bügeleisen aus?“, ist eine Frage die nicht mehr gestellt werden muss. SmartHome schaltet, sobald man das Haus verlässt alles von alleine aus. Möchte man sich vergewissern, kann man das mit dem iPad oder iPhone unterwegs tun und sollte dann doch noch etwas im inneren des Hauses angeschaltet sein, kann die entsprechende Steckdose vom Stromnetz getrennt werden.

 

Energie sparen durch smarte Elektronik

Ein weiterer Vorteil dieses Hauses ist, dass dort enorm viel Energie eingespart werden kann und auch welche gewonnen werden kann. Dafür sorgen zum einen bestimmte Wandbeschichtungen, die Wärme aufnehmen und dann welche abgeben, wenn welche benötigt wird. Zudem sind in den Fenstern durchsichtige Solarzellen angebracht, die Sonnenenergie umwandeln können. Des Weiteren sind im Haus Leuchtdioden angebracht, welche viel mehr Strom in Lichtenergie umwandeln, als herkömmliche Glühbirnen oder Sparlampen.

 

Intelligente Seniorenwohnung schafft Sicherheit

In Duisburg wurde ein weiteres intelligentes Haus gebaut, in dem Technik für Büros, Krankenhäuser, Hotels und Seniorenwohnungen getestet werden. In der Seniorenwohnung ist ein System eingebaut, welches erkennt wenn jemand stürzt. Der Hausbewohner wird dann angerufen, geht er nicht an das Telefon oder es bewegt sich nichts im Haus, wird der Notarzt verständigt. Falls der Tagesablauf innerhalb der Seniorenwohnung plötzlich ganz anders wird, d.h. kein Wasser angestellt wird und die Rollos unten bleiben, dann wird ebenfalls jemand verständigt. Außerdem sind in der Toilette Messgeräte für Blutzucker und ähnliches angebracht, die den Bericht direkt an den Hausarzt übermitteln. Durch den demografischen Wandel wird diese Entwicklung in naher Zukunft sehr wichtig sein, da es viele alte Menschen geben wird und wenig junge, die sich um die Alten kümmern möchten. Und diese Entwicklung wird es ermöglichen auch im Alter alleine wohnen zu können.

 

Herausforderung für Elektriker

Die Herausforderung besteht darin, dass die Elektriker einiges an Know-How dazu lernen müssen, um ein Haus derart Smart zu verkabeln. Zudem müssen Architekten und die Bauarbeiter enger zusammen arbeiten, um alles entsprechend verknüpfen zu können. Des Weiteren ist es wichtig, dass die Unternehmen diese Technologie annehmen und in ihre Geräte umsetzen.

 

Ein Kommentar zu Das Haus der Zukunft? – SmartHome

  1. Karsten Aßmann-Funk | A-F-Immobilien says:

    Schon spannende Vorstellungen, was man so alles realisieren kann – hauptsache, der Strom fällt nicht mal aus 🙂

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