Das Hochbeet erfreut sich wachsender Beliebtheit – So legen Sie es richtig an

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Das Hochbeet ist neben der klassischen ebenerdigen Beetanlage ebenfalls häufig in Gärten zu finden. Ein Hochbeet hat viele Vorteile:

  • Das Bücken bei der Gartenarbeit entfällt.
  • Es gibt weniger Unkraut, weil der Hauptsamenflug am Boden stattfindet.
  • Ein Schutzzaun schützt zuverlässig vor Schnecken.
  • Durch Nutzung der Verrottungswärme wird das Wachstum beschleunigt.
  • Die hohe Anlage macht das Beet behindertengerecht.

Vor allem ältere Menschen bevorzugen diese Anlage eines Beetes. Sie können bequem und ohne beschwerliches Bücken ihre Blumen oder Nutzpflanzen anlegen. Die Gartenarbeit wird durch ein Hochbeet erheblich vereinfacht.

 

So wird ein Hochbeet angelegt

Bei der Anlage eines Hochbeetes gibt es einige wichtige Punkte zu beachten. Nach Möglichkeit sollte ein Hochbeet kastenförmig und rechteckig in Nord/Südrichtung angelegt werden. Durch diese Ausrichtung wird die Sonneneinstrahlung optimal genutzt. Die Grundfläche des Beetes wird mit einem sehr feinmaschigen Drahtgeflecht bedeckt. Dadurch wird verhindert, dass Nagetiere wie Mäuse oder Ratten in das Hochbeet eindringen. Als Füllung wird entweder Erde verwendet oder eine besondere Schichtung unterschiedlicher Materialien im Wechsel. Dazu gehören Erde, Kompost und Hölzer. Zu groß sollte das Hochbeet in seiner Grundform nicht sein, da es sonst zu unangenehmen Körperhaltungen während der Gartenarbeit kommt.

 

So gestalten Sie die Einfassung für das Beet

Jeder Gartenfreund bestimmt selbst, wie er seine Einfassung gestalten möchte. Die Entscheidung orientiert sich an den persönlichen Vorlieben und auch am finanziellen Spielraum. Es bietet sich an, die Einfassung am Gesamtbild des Gartens zu orientieren, um einen harmonischen Eindruck zu erreichen. Folgende Materialien werden bei der Einfassung am häufigsten verwendet:

  • Naturstein,
  • Kunststeine wie Beton oder Ziegelstein,
  • Lärchenholz,
  • Blech und
  • Plastik.

Bedenken Sie bei der Planung und Anlage auch, dass ein Hochbeet regelmäßig gepflegt werden muss. Alle fünf bis sieben Jahre wird ein kompletter Austausch des Inhaltes empfohlen.

 

Hochbeet: selbst bauen oder Baukastensystem?

Der Fachhandel bietet für Hochbeete bereits fertige Systeme im Baukastenprinzip an. Diese sind meist aus Holz oder Kunststoff. Der Aufbau geht leicht von der Hand und ist schnell abgeschlossen. Sie sind allerdings recht teuer. Individueller und günstiger ist es, ein Hochbeet selbst anzulegen. Anleitungen dazu finden Sie im Fachhandel und im Internet. Auch ungeübte Handwerker kommen damit gut zurecht. Zudem bietet diese Lösung den Vorteil, dass Sie den vorgesehenen Platz optimal nutzen können und sich nicht an Standardmaße halten müssen. So kann man die benötigten Hölzer im Baumarkt kaufen und dort gleich auf die gewünschte Länge zuschneiden lassen.

Auch andere Materialien sind für den Eigenbau geeignet. Zum Teil können Sie dabei sogar recycelte Werkstoffe nutzen. So lässt sich zum Beispiel mit alten Biberschwanzziegeln hervorragend ein Hochbeet bauen. Wegen der Bruchgefahr empfiehlt es sich, die Ziegel hochkant zu stapeln.

Durch die flexible Größe passt ein Hochbeet auch in kleine Gärten. Was als Pflanzgut in die Erde kommt, ist ebenso individuell wie bei ebenerdigen Beeten. Neben schönen Blumenarrangements können auch Nutzpflanzen oder Kräuter angepflanzt werden. Besonders beliebt sind in den letzten Jahren Kartoffelhochbeete. Je nach Größe kann die angepflanzte Menge für eine kleinere Familie zur Selbstversorgung vollkommen ausreichen.

 

2 Responses to Das Hochbeet erfreut sich wachsender Beliebtheit – So legen Sie es richtig an

  1. Sugger says:

    Ein Hochbeet pflegt sich leichter, aber ich finde es darf nicht zu hoch sein, denn dann sieht es nicht mehr wirklich gut aus. So 60-80cm finde ich ideal. Habe Holz benutzt, dadurch sieht es natürlich aus und es hat sich über Jahre bewährt.

  2. Marie says:

    Ich finde ein Hochbeet kann schon recht genial sein. Wir haben neben Kartoffeln auch total schmackhafte Erdbeeren in unserem Beet. In meinem engen Gärtchen passt es echt gut rein und das pflegen ist im fast geraden Stand einfach spaßiger.

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