Die Amtsgerichte und ihre Aufgaben

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Die Amtsgerichte in Deutschland beschäftigen sich mit bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten oder Straftaten bis zu einem Geldwert von 5.000,00 Euro. Jede Stadt verfügt über eine eigene Eingangsinstanz und kann so meist leichter erreicht werden. Die Zuständigkeit der juristischen Einrichtung reicht von zivilrechtlichen Sachverhalten bis hin zu strafrechtlichen Verhandlungen. Darunter fallen zum Beispiel das Mahnverfahren, Mietsachen und Vollstreckungsangelegenheiten. Bei dem Vollstreckungsgericht kann es sich wiederum um Insolvenzverfahren, Zwangsverwaltungen und Zwangsversteigerungen handeln.

Der bereits erwähnte Geldwert von 5.000,00 Euro, der über die Verhandlung an diese Amtsgericht entscheidet, kann aufgrund möglicher Zinsen auch erhöht werden. Die ebenfalls bereits erwähnte Zwangsversteigerung wird durch staatliche Mittel durchgesetzt und verfolgt stets einen gestellten Anspruch. Die Partei, die von dem Schuldner Geld erwartet, hat die Option, das so genannte unbewegliche Vermögen zu vollstrecken und damit das geliehene Geld zu erhalten. Zu dem dargelegten, unbeweglichen Vermögen zählen vor allem Immobilien und Grundstücke. Aber auch das Erbbaurecht kann von dem Gläubiger vollstreckt werden. Das entsprechende Amtsgericht, welches sich im gleichen Bezirk befindet wie die zu vollstreckende Substanz ist im Regelfall zuständig.


Doch es kann auch sein, dass die Zuständigkeit mehrere Amtsgerichte bei einem Amtsgericht zentriert ist und dieses dann nach dieser Verteilung agiert. Liegt der Sachverhalt einer Zwangsversteigerung vor, muss ein Antrag gestellt werden. Dieser Antrag darf ausschließlich von einem Gläubiger gestellt werden und wird später von einem Rechtspfleger auf die Richtigkeit und die Form geprüft. Unverzichtbar sind dabei elementare Nachweise, ohne die es nicht zum erfolgreichen Abschluss kommen würde. Dazu zählt die Vorlage und Zustellung eines Vollstreckungstitels und die der ausgeschriebene Vollstreckungsklausel. In den Ländern Österreich und der Schweiz verfahren die Amtsgerichte ein wenig anders. Beispielsweise ist dort der Verhandlungshöchstpreis bei 10.000,00 Euro angesetzt. Auch das Strafhöchstmaß liegt in den beiden Ländern bei nur einem Jahr, in Deutschland bei zwei Jahren. Die Amtsgerichte erfüllen also in verschiedenen Ländern unterschiedliche Richtlinien, aber im Großen und Ganzen haben die Amtsgerichte dieselben Aufgaben.

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