Eigenleistung beim Hausbau ist kaum lohnenswert

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Viele Häuslebauer müssen jeden Euro umdrehen, und die Baukosten sind meist knapp kalkuliert. Was liegt da näher, als sein eigenes handwerkliches Können zur Verfügung zu stellen? Doch muss der Bauherr dabei von der Arbeitskleidung über Werkzeug bis zum Baumaterial eine qualitativ hochwertige und preislich angemessene Lösungen finden. Was sich plausibel und durchdacht anhört,

kann schnell zur Kostenfalle werden, denn oftmals wird der Bau dadurch viel teurer als angenommen.Leitungen legen, Wände verputzen oder Heizungen installieren – manche Bauherren verfügen über genügend handwerkliche Kenntnisse und möchten selber mit anpacken, um Geld zu sparen.

Doch hier ist Vorsicht geboten! Nicht selten zahlten Hausbesitzer dabei drauf. Schuld sind in der Regel die Banken, denn bei der Erstellung eines Finanzierungsplanes wird die Eigenleistung als Eigenkapital angerechnet. Zudem spielt die Selbstüberschätzung eine entscheidende Rolle. Die Arbeiten am Haus müssen am Wochenende und nach Feierabend durchgeführt werden. Diese Zeit ist meist nicht ausreichend. Durch den ständigen Stress kommen schnell gesundheitliche Probleme hinzu, die nicht selten die berufliche Tätigkeit in Gefahr bringen. Durch den Druck entsteht Pfusch am Bau, und oftmals kommt es sogar zu größeren Bauverzögerungen, die letztendlich zulasten des Hausbesitzers gehen. Nicht nur die Verzögerungen verursachen Kosten. Auch die Nachbesserungen durch Fachleute können teuer werden. Im ungünstigsten Fall steigen die Kosten der Zwischenfinanzierung drastisch an, und die Bauzeit nimmt ungeahnte Ausmaße an. Ein weiteres Risiko sind Baumängel. Die Baufirmen schieben die Verantwortung gerne ab und machen die „Do-it-yourself-Arbeit“ dafür verantwortlich. Ein Nachweis ist schwer zu erbringen, wenn man kein Profi ist.

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