Garagen für Fahrzeug und Co.

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Als Garagen bezeichnet man ganz oder teilweise umschlossene Räume, die hauptsächlich zum Abstellen von Kraftfahrzeugen dienen. Genauer handelt es sich um eine Abstellfläche, die ein Dach und Wände hat und abschließbar ist.

Werkräume, Lagerräume, Verkaufsräume oder auch Ausstellungsräume für Kraftfahrzeuge gelten nicht als Garagen.

Meist befinden sich Garagen direkt an Ein- oder Mehrfamilienhäusern. Bei Etagenhäusern oder in der Stadt werden sogenannte Garagenkomplexe angeboten; viele modernisierte Bauten oder auch Neubauten bieten Stellplätze in Tiefgaragen an. Für die privaten Bauherren gibt es mehrere Möglichkeiten, einen Ort für das Fahrzeug zu schaffen. Neben einem einfachen Stellplatz im Freien, kann man ein Carport nutzen, welches nur eine Überdachung aufweist, oder man entscheidet sich für die feste Bebauung einer Fläche.


Wenn man mehrere Fahrzeuge besitzt und genügend Platz hat, kann man auch über eine Doppelgarage nachdenken. Denn der hauptsächliche Zweck von Garagen ist zwar das Abstellen von Fahrzeugen, oft wird die private Einzel- oder Doppelgarage aber  auch als Abstellplatz für andere Dinge, wie Fahrräder, Werkzeuge oder Gartenmöbel genutzt. Häufig befinden sich hier auch private Reparaturplätze oder Hobbyräume.

Sollte man sich für diese Art der Fahrzeugunterstellmöglichkeit entscheiden, müssen bestimmte Bedingungen wie Platz und Zufahrtsmöglichkeiten erfüllt sein. Folgende Merkmale sind grundlegend für Garagen: Eine geschlossene Bauweise, meist mit einem gemauerten Betonboden, ist typisch. Es besteht die Möglichkeit einer direkten Anbindung an das Wohnhaus.

Besonderes Augenmerk sollte auf die Belüftung gelegt werden, damit Rost und Korrosion nicht begünstigt werden. Das vielfältige Angebot heutzutage reicht von der einfachen Fertigteilgarage bis hin zur Variante, die im gleichen architektonischen Stil wie das Wohnhaus gebaut ist.

Ein enormer Vorteil von  Garagen ist, dass man einen abgeschlossenen Raum hat, der das Fahrzeug gegen Diebstahl und vor widrigen Witterungsbedingungen sichert, was oft auch die Versicherung berücksichtigt. Die deutsche Garagenverordnung unterscheidet einzelne Typen. Kleingaragen haben eine Nutzfläche bis 100 Quadratmetern, Mittelgaragen haben eine Nutzfläche von 100 bis 1.000 Quadratmetern, Großgaragen bieten über 1.000 Quadratmeter Nutzfläche. Außerdem gibt es so genannte oberirdische Garagen, deren Nutzfläche maximal 1,50 Meter über der Geländeoberfläche liegt. Automatische Garagen haben keinen Personen- und Fahrverkehr, in ihnen werden die Fahrzeuge mit mechanischen Förderanlagen zum Abstellplatz transportiert. Die so genannte Duplexgarage ermöglicht das Abstellen zweier Fahrzeuge übereinander.

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