Gesundheitsschutz im Kinderzimmer

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Bereits im Kinderzimmer lauert Lebensgefahr! Möbel, Spielzeug und Textilien beinhalten schadstoffreiche und krebserregende Substanzen. Fernseher, Babyphones, Spielkonsolen, Computer und Stereoanlagen gehören bereits in vielen Kinderzimmern zur Standardeinrichtung und sorgen zusammen mit Leuchten, Lüftern, Mobilfunkanlagen und anderen Geräten des täglichen Gebrauchs für permanente Strahlungen und erzeugen elektrische und magnetische Felder.

Meist schlafen, lernen und spielen die Kinder in ein und demselben Raum, was zur Folge hat, dass diese umfangreichen Belastungen selbst im Schlaf auf die Kinder einwirken. Experten befürchten, dass diese dauerhaften Belastungen im Kinderzimmer Leukämie und andere Krankheiten auslösen könnten. Was können verantwortungsbewusste Eltern also tun, um ihre Kinder sinnvoll zu schützen beziehungsweise um die Belastung so gering wie möglich zu halten? Sicherlich kann nicht jegliche Belastung ausgeschaltet werden, jedoch kann sie drastisch reduziert werden. Außerdem kann ein Kinderzimmer umweltfreundlich und ökologisch gestaltet werden. Dies beginnt bereits beim Ausbau und der Einrichtung des Kinderzimmers. Bodenbeläge aus Naturfasern, Jute oder Hanf anstatt aus Kunstfasern. Ökologische Farben für den Wandanstrich sowie Öko-Möbel sind schon ein erster Schritt zu einem gesundheitsbewussten Kinderzimmer. Die Optik muss darunter in keinem Fall leiden, denn im Ökobereich gibt es hübsche und spezielle Kindermöbel, denen es an nichts fehlt. Eben mit dem Unterschied, dass sie nicht schadstoffbelastet sind. Anders als die meisten herkömmlichen Möbel, werden Öko-Möbel aus Massivholz hergestellt und nur natürlich behandelt. Dies geschieht überwiegend mit Hilfe von natürlichen Ölen. Ähnliches gilt für Spielzeug, Bettwäsche und Kleidung. Gerade Bettwäsche und Matratze wirkt im Schlaf, der eigentlich erholsam sein soll, auf den Körper ein.


Hier sollte auf Ökoware beziehungsweise reine Naturware geachtet werden. Spielzeug wird sehr häufig aus schädlichen Materialien hergestellt, es enthält so genannte Weichmacher und sogar hochgiftige Farben. Hier ist es ratsam, genau auf die Angaben des Herstellers zu achten, sofern diese vorhanden sind. Sicher geht man, wenn nur Spielzeug angeschafft wird, das einen Prüfsiegel besitzt.

Auch Kleidung wird in diversen Naturfasern angeboten und ist in jedem Fall gesünder als die unzähligen Kunstfasern. Weitere Maßnahmen, um die Gesundheitsgefährdung im Kinderzimmer zu minimieren, sind zum Beispiel das  Abschalten elektrischer Geräte, die nicht verwendet werden. Sie sollten nicht auf Standby geschaltet werden, sondern sollten komplett ausgeschaltet sein. Solange sie im Standby stehen, werden sie mit Strom versorgt und die Strahlungen sind weiter aktiv. Außerdem sollten die Geräte so weit wie möglich vom Bett entfernt aufgestellt werden, wenn möglich sogar außerhalb des Kinderzimmers, gegebenenfalls im Flur oder in der Diele. Auch das Handy sollte, wenn es nicht gebraucht wird abgeschaltet werden und nicht unbedingt in geschlossenen kleinen Räumen benutzt werden.

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