Hamburg Eimsbüttel – viel mehr als nur Kneipenviertel

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Der Stadtteil Eimsbüttel liegt westlich der nahen Innenstadt Hamburgs. Per U-Bahn erreicht man den Hauptbahnhof beziehungsweise den Jungfernsteig in gerade mal 12 Minuten. Mit gut 54.000 Einwohnern auf nur 3,2 Quadratkilometern ist Hamburg Eimsbüttel der am zweitdichtesten besiedelte Stadtteil Hamburgs. Man sagt Eimsbüttel auch nach, die höchste Kneipendichte im Verhältnis zur Fläche und Einwohner in ganz Deutschland zu besitzen. Sicher ist, dass der Stadtteil über eine Vielzahl von Cafés, Bars, Kneipen und Restaurants verfügt. Überwiegend leben in diesem Stadtteil Studenten, junge Familien und Künstler. Auch hat Eimsbüttel selbst schon viele Künstler, vor allem in den Bereichen Design und Musik, hervorgebracht. Die älteren Bewohner, die hier leben, sind meist geborene Eimsbütteler, die ihrem Stadtteil bis heute treu geblieben sind. Trotz der Besiedlungsdichte und Häuserdichte gilt Hamburg-Eimsbüttel als relativ grün. Grünflächen und Parks sorgen für diese grünen Zonen, die zum Sonnen, Erholen und dem Frühsport dienen. Die Wichtigsten davon sind „Am Weiher“, der „Unnapark“, der „Mansteinpark“ und die Grünflächen, die entlang des „Kaiser-Friedrich-Ufers“ verlaufen. Zum Bummeln und Shoppen lädt in Hamburg Eimsbüttel die Osterstraße ein. Sie ist die Haupteinkaufsstraße und verläuft auf einer Länge von gut drei Kilometern direkt durch den Kern des Stadtteils. Auch in den abgehenden Seitenstrassen finden sich schöne Geschäfte und dazwischen sind überall leckere Cafés und Restaurants zu finden.


Zur Geschichte des Stadtteils Hamburg-Eimsbüttel:

Das ehemalige Dorf Eymersbuttele wurde erstmalig im Jahr 1275 urkundlich erwähnt. Es war damals eins der kleinsten Dörfer am Rande der Stadt Hamburg. Im Jahr 1339 wurde das Dorf dem angrenzenden Kloster Herwardeshude überlassen. Ab dem 17. Jahrhundert ließen sich vornehme Hamburger Familien, wie Lastrop, Lappenberg, Faber, Doormann und Alardus in Eimsbüttel ihre Landhäuser bauen. Die Namen der Familien lassen sich heute noch in einigen Straßennamen von Hamburg Eimsbüttel finden. Im Januar 1814 wurde Eimsbüttel von den Franzosen niedergebrannt. Nur der Heuss-Hof und einige nahegelegene Häuser überstanden den Brand. Dennoch wuchs das Dorf sehr rasch, so galt es 1845 noch als Dorf, bereits 1871 wurde es zum Vorort. 1894 wurde Eimsbüttel von der Stadt Hamburg einverleibt und im Zuge dessen zum Stadtteil Hamburg Eimsbüttel erklärt. 1914 bekam Eimsbüttel einen unterirdischen Anschluss an die damalige Hellkamplinie, welche der heutigen Hamburger U-Bahn entspricht. Im zweiten Weltkrieg hatte Hamburg Eimsbüttel das Glück, weitestgehend von Bomben verschont geblieben zu sein. Dadurch existieren noch heute relativ viele sehenswürdige Altbauten aus der Zeit vor und um die vorletzte Jahrhundertwende.

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