Immobilienfinanzierung – privat, gewerblich oder öffentlich

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Mit dem Begriff „Immobilie“ werden Grundstücke und sich darauf befindende Gebäude beschrieben. Sie gelten juristisch als „unbewegliches Gut“ und sind als Anlage vor allem deshalb beliebt, weil sie wenig von Inflationen beeinflusst werden. Erklärt wird die Tatsache dadurch, dass Immobilien als „nicht vermehrbares Gut“ wie Aktien gelten. Steht ein Erwerb ins Haus, muss vor allem über die Immobilienfinanzierung nachgedacht werden. Denn nur wenn sie sichergestellt ist, endet der Kauf nicht in einem finanziellen Fiasko. Die Immobilienfinanzierung kommt auch dann zum Tragen, wenn ein schon bestehendes Gebäude saniert werden soll oder ein Neubau geplant wird. Eine mögliche Finanzierungsmöglichkeit – quasi nach der Fertigstellung oder Sanierung – ist die Vermietung des Gebäudes.


Haftet eine Lebensgemeinschaft oder eine Einzelperson in punkto Erwerb oder Neubau, ist in der Fachsprache von „privater Immobilienfinanzierung“ die Rede. Der Begriff findet auch Anwendung, wenn sich das Gebäude durch die eigene Nutzung finanziert. In diesem Fall muss der Besitzer keine Miete mehr bezahlen und kann das Geld dafür nutzen, die laufende Hypothek zu tilgen. Denn in den meisten Fällen ist es Privatpersonen nicht möglich, ein Gebäude ohne Hilfe eines Kreditinstituts zu kaufen. Die Bank behält in diesem Fall die Immobilie bis zum Schluss als Sicherheit und gilt als Besitzer.

 

Wer trägt die Immobilienfinanzierung?

Kann der Eigentümer die vereinbarten Beträge nicht mehr erbringen, kommt es zu einer Zwangsversteigerung. Sind nicht Privatpersonen die Besitzer, sondern ein Unternehmen wird von „gewerblicher Immobilienfinanzierung“ gesprochen,. Die Gebäude gehören dann zum Betriebsvermögen. Ein Großteil der bestehenden Gebäude sind nicht in Privatbesitz, sondern sind im Eigentum von Kapitalgesellschaften. Auch hier stellen Vermietung und Eigennutzung zwei Finanzierungsformen dar. Geht es wiederum um öffentliche Gebäude wie Schulen, Universitäten, Rathäuser, Schwimmbäder, Feuerwehren und ähnliches, kommt der Begriff „öffentliche Immobilienfinanzierung“ zum Tragen. Bei letzterem werden die Gebäude durch Gelder aus den öffentlichen Haushalten finanziert.

 

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