Kauf eines Neubaus (Ersterwerb) oder Hausbau: Fördermittel KfW frühzeitig sichern!

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Die von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zur Verfügung gestellten Fördermittel KfW sind in der Energieeinsparverordnung EnEV (gültig 1. Oktober 2009) festgelegt und geregelt. Bei einem sogenannten KfW-Effizienzhaus 70 dürfen der jährliche Primärenergiebedarf (max. 60 kWh pro Quadratmeter Nutzfläche) und Transmissionswärmeverlust (Wärme übertragende Umfassungsfläche) maximal 70 Prozent nach EnEV betragen.

Höhere Fördermittel KfW stehen beim KFW-Effizienzhaus 55 zur Verfügung. Hier sind die Werte auf 55 Prozent und 40 kWh pro Quadratmeter Gebäudenutzfläche begrenzt. Das größte Sparvolumen an Energieverbrauch bietet das Passivhaus, welches ebenfalls Werte von 40 kWh erfüllen muss und zusätzlich nicht mehr als 15 kWh Heizwärme je Quadratmeter Wohnfläche verbrauchen darf.

Die Fördermittel KfW sind nach Effizienz der Wärmedämmung und Nutzung erneuerbarer Energien ausgerichtet. Zinsvergünstigte Förderdarlehen in Form von Fördermittel KfW können für die Errichtung von Immobilien oder für Neubauten (Ersterwerb) in Anspruch genommen werden. Dieses gilt ebenfalls bei Erweiterungsanbauten, wenn damit eine neue selbstständige Wohneinheit entsteht. Ausgeschlossen von dieser Förderung sind Ferien- und Wochenendhäuser.

 

Wie berechnen sich die Fördersummen?

Die Summe der Fördermittel von der KfW und das damit verbundene Darlehen beziehen sich auf die Gesamtbaukosten ohne Grundstückserwerb und ist auf 50.000 Euro pro Wohneinheit maximiert. Eine Laufzeit bis zu 30 Jahren, mit einer zehnjährigen Zinsfestschreibung und einer Sondertilgung in den ersten zehn Jahren ist möglich. Grundsätzlich ist die Bereitstellung eines Darlehens für zwölf Monate kostenfrei. Für eine Fristverlängerung um weitere zwölf Monate, sind Kosten für eine Bereitstellung in Höhe 0,25 Prozent je Monat zu tragen. Das Darlehen ist in Teilbeträgen abrufbar und muss innerhalb von drei Monaten bestimmungsgemäß verwendet werden. Außer Fördermittel von der KfW (Bund) stellen Länder und Kommunen sowie die BAFA-Fördergelder bereit.

 

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