Kunsthalle Hamburg: Vom Mittelalter zur Moderne

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Die Hamburger Kunsthalle beheimatet mehrere bedeutende Kunstsammlungen. Die Immobilie befindet sich in Hamburg zwischen dem Hauptbahnhof und der Alster auf dem Gelände ehemaligen Bastion Vincent der Hamburger Wallanlagen. Die gesamte Ausstellungs- und Veranstaltungsfläche beträgt mehr als 13.000 Quadratmeter.

Ein traditioneller Schwerpunkt der Sammlung ist das 19. Jahrhundert. Außerdem verfügt das Museum über Abteilungen für Alte Meister und die Moderne. Der Kunst der Gegenwart ist ein eigener Gebäudekomplex gewidmet. Das Kupferstichkabinett umfasst über 100.000 Blätter.


Schon im Jahr 1846 formulierten Hamburger Bürger die Forderung nach einem Kunstmuseum in der Hansestadt. Die Stadt stellte ein Grundstück zur Verfügung, auf dem die Architekten Georg Theodor Schirrmacher und Hermann von der Hude zwischen 1863 und 1869 die Immobilie in Hamburg als Backsteinbau errichteten. Diesen Komplex erweiterte Fritz Schumacher in den Jahren 1912 bis 1921 um einen Anbau aus Muschelkalkstein mit der heute für die Immobilie charakteristischen Kuppel.

Im Jahre 1995 wurde die Immobilie in Hamburg um einen auf Pläne von Oswald Mathias Ungers zurückgehenden Quader aus weißem Kalkstein erweitert. Hier findet sich seitdem die Galerie der Gegenwart.

Heute wird die Immobilie in Hamburg als historischer Bau mit einem markanten neuen Kubus gesehen. In zentraler Lage beherbergt sie eine Sammlung, die vom Mittelalter bis zur unmittelbaren Gegenwart reicht. Dazu kommen vielerlei Aktivitäten und Veranstaltungen rund um die Hamburger Kunsthalle, die von der Malschule und der „Kinderzeit“ bis zu gut besuchten Ausstellungen und dem ideenreichem Umgang mit den eigenen Sammlungen reichen.

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