Laminat verlegen leicht gemacht – Kleine Hinweise für Selbst-Renovierer

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Laminatboden hat hierzulande längst einen wahren Siegeszug angetreten. Kein Wunder, verbindet er doch die edle Optik eines Holzbodens mit einigen Vorteilen gegenüber dem Konkurrenten Parkett: Laminat ist pflegeleicht, stets mit einer Oberflächenversiegelung versehen und schon zu einem wesentlich günstigeren Quadratmeterpreis erhältlich.  Außerdem können auch Hobbyheimwerker erfolgreich in Eigenregie und ohne unüberwindbare Hindernisse selbst ihr Laminat verlegen.

Da Laminat eine flachere Aufbauhöhe als Parkett besitzt, entfällt meist das Kürzen der Türblätter nach dem Laminat verlegen oder kann durch das Einlegen von Zwischenringen auf die Türscharniere umgangen werden.

Laminatboden wird ausschließlich schwimmend, also ohne feste Verbindung mit dem Untergrund, verlegt. Bei der Verleimung darf aber keineswegs beliebiger Holzleim verwendet werden. Vielmehr gibt es Spezialleime für Laminat- und Parkettpaneele, die nicht nur für eine feste Verbindung sorgen, sondern zusätzlich das Eindringen von Wasser an den Laminatträger verhindern.
Die gänzlich leimfreie Alternative heißt Klick-Laminat und ist inzwischen das am häufigsten angewandte System beim Laminat verlegen.

 

Es empfiehlt sich, schon bei der Anschaffung des Laminatbodens das zusätzlich benötigte Material mit einzuplanen. Folgendes ist zu beschaffen beziehungsweise zu erledigen, bevor mit dem Laminat verlegen gestartet werden kann: Genügend Abstandskeile, Schlagklotz, Zugeisen, Säge, Hammer, Bleistift, Zollstock, Richtschnur und gegebenenfalls Leim müssen zur Hand sein. Übergangsprofile und Sockelleisten mitsamt  Befestigungsmaterial dürfen nicht fehlen.

Die Paneele müssen zur Akklimatisierung vorm Laminat verlegen bereits 48 Stunden in dem jeweiligen Raum gelegen haben. Auch die Beschaffenheit des Untergrundes muss unbedingt geprüft werden: Er muss trocken, sauber, fest und eben sein. In den meisten Fällen wird eine Trittschalldämmung und eine Feuchtigkeitsisolierung benötigt. Zu den Wänden ist eine Bewegungsfuge von acht bis zehn Millimetern immer einzuhalten und bei über acht Meter langen Zimmern gilt es eine Dehnungsfuge einzuplanen. Und: Man orientiert sich beim Laminat verlegen stets am Lichteinfall und beginnt jede neue Reihe mit einem mindestens vierzig Zentimeter langen Reststück aus der Vorreihe.

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