Leben und Wohnen in der Hauptstadt

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In kaum einer anderen deutschen Stadt tummeln sich so viele junge Leute wie in Berlin. Aus aller Welt stürmen Jahr für Jahr zahlreiche Studenten, Praktikanten und Austauschschüler in die Stadt, die niemals schläft, und werden Zeuge von Multikulti wohin man sieht, angesagten Party-Nächten und beeindruckenden Sehenswürdigkeiten. Doch Berlin hat auch eine Kehrseite – nicht ohne Grund spricht man auch von der Stadt der Gegensätze. Fernab des  hippen Lifestyles hat Berlin Probleme, wie Arbeitslosigkeit, Armut, Wohnungslosigkeit, Kriminalität und Alkohol- und Drogenmissbrauch. Vor allem Menschen, die aus einem sozial benachteiligten Umfeld stammen, spüren die Folgen sehr schnell.

 

Doch Berlin sorgt vor!

Zahlreiche Sozialarbeiter und Vereine, wie Gangway e.V.- Straßensozialarbeit in Berlin, haben sich der Problem der Jugendlichen und Erwachsenen angenommen. Tagtäglich sind die Streetworkteams auf Berlins Straßen unterwegs und gehen dorthin, wo sich ihre AdressatInnen treffen. Streetworker fungieren als Partner und Sprachrohr, bieten Unterstützung bei der Weiterentwicklung von Lebensperspektiven an und führen sie auf den Weg in die Eigenverantwortung. Sie arbeiten intensiv mit den Menschen zusammen und nehmen sich ihren Problemen an. Die Streetworker gehen hierbei direkt auf die Bedürfnisse und die Interessen der Jugendlichen ein. Sie unterstützen z.B. bei der Suche nach Wohnraum, Ausbildung & Arbeit, aber auch bei Amts- und Behördengängen und der Bewältigung von anderen lebenspraktischen Anforderungen. Gegenseitiger Respekt und Vertrauen bilden hierbei die Basis des Ganzen.

 

Ein guter Start

Die Straßensozialarbeit setzt genau an der richtigen Stelle an und verschafft somit zahlreichen Jugendlichen und Erwachsenen einen guten Start in ein eigenständiges und verantwortungsbewusstes Leben. Einrichtungen wie Gangway spielen daher eine entscheidende Rolle bei der Überwindung von Armut und Ausgrenzung – und das nicht nur in Berlin.

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