Fakten zur Maklerprovision

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Viele Menschen die auf der Suche nach einer Wohnung oder einem Haus sind, kommen oftmals um eine Maklerprovision auch Courtage genannt nicht rum. In großen Städten, in denen der Wohnraum knapp ist, muss der Mieter die Provision häufig selbst zahlen. In Regionen, in denen die Immobilien schwer an den Mann zu bringen sind, übernimmt größtenteils der Vermieter die Courtage. Manchmal teilen sich Mieter und Vermieter auch die Maklerprovision.

 

Zur Miete wohnen

Bei der Vermietung einer Wohnung oder eines Hauses, hat der Gesetzgeber vorgeschrieben wie hoch die Courtage sein darf. Hier darf sie höchstens 2 Nettokaltmieten zuzüglich Mehrwertsteuer betragen. Der Makler kann natürlich auch weniger verlangen, kommt aber eher selten vor.

 

Eigentum erwerben

Handelt es sich um den Kauf einer Immobilie, greift der Gesetzgeber nicht durch Bestimmungen ein. Hier reguliert der Markt selbst die Provision. Dabei übersteigt sie eigentlich nie 8% und beginnt ungefähr bei 5%. Marktüblich sind rund 6% zuzüglich Mehrwertsteuer.

 

Doppelte Provision

Hier entsteht viel Streit und die Gerichte werden dabei oft zu Rate gezogen. Daher sollte man aufpassen beim Mieten und auch beim Kaufen. Sobald ein Makler eine Leistung erbracht hat und es danach zu einem Vertragsabschluss für dasselbe Objekt kommt, egal mit wem, kann er seine Provision einfordern. Das heißt also aufpassen, wenn bei einem Objekt mehrere Makler die Finger im Spiel haben. Am besten einem dann schriftlich per Einschreiben kündigen.

 

Aktuelle Diskussion um die Provision

In einigen Bundesländern ist gerade die Diskussion aufgekommen, ob nicht gesetzlich festgelegt werden soll, dass die Provision vom Vermieter zu tragen ist. Da in den Ballungsgebieten kaum noch einer um die Provision herumkommt und vielen das zu teuer ist. Damit wollen sie die wohnungssuchenden Menschen unterstützen. Die Frage ist nur, ob das der richtige Weg ist. Über kurz oder lang werden die Vermieter die Provision wahrscheinlich auf die Miete umlegen, welche über einen sehr langen Zeitraum gezahlt werden muss. Ob das nun unbedingt besser ist, ist fraglich. Jedoch bleibt abzuwarten, was die Länder entscheiden werden.

Ein Kommentar zu Fakten zur Maklerprovision

  1. Karsten Aßmann-Funk | A-F-Immobilien | Lüneburg says:

    Und solange der Immobilienmakler eine Leistung erbringt, die seine Provision auch rechtfertigt, sind die Kunden auch durchaus gern bereit, dafür zu zahlen – so kann der Makler z.B. bei der Vermietung auch mal einen neuen Teppich raushandeln, oder den Vermieter überzeugen, dass 10 Euro weniger im Monat durchaus auch reichen, wenn man dafür den optimalen Mieter bekommt.

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