Parkett, der Allrounder unter den Bodenbelägen

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Individuell, langlebig und umweltbewusst – so lassen sich die wichtigsten Eigenschaften von Parkett, dem Klassiker unter den Holzböden, treffend beschreiben.

Der Echtholzboden gehört zu den beliebtesten Bodenbelägen in deutschen Wohnungen. Und obwohl sich heute sehr viele bei der Gestaltung von Zu Hause oder Büro für Parkett entscheiden, ist ein Parkettboden doch immer einzigartig, weil keine Holzoberfläche der anderen gleicht.
Helle, harmonische Hölzer sind nach wie vor gefragt, der aktuelle Trend geht aber eher in Richtung stärker strukturierter Holzarten mit dunkleren, kräftigen Farbtönen im Landhausstil.

Parkett ist inzwischen nicht nur aus verschiedenen Hölzern am Markt erhältlich, sondern lässt sich ferner durch die Art seiner Verarbeitung und die geforderte Verlegetechnik unterscheiden. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich in den letzten Jahren Fertigparkett und Klickparkett-Systeme, die nicht nur ein einfaches, heimwerkerfreundliches Verlegen garantieren, sondern in der Anschaffung zudem ein günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen.

 

In der Regel wird Parkett schwimmend verlegt, also ohne feste Verbindung mit dem Untergrund. Beide Verlegetechniken, Klicken und Verkleben, besitzen prinzipiell ihre Vor- und Nachteile. Als Faustregel gilt, dass Parkettart, Voraussetzungen der jeweiligen Räumlichkeiten und gegebenenfalls gewünschte optische Effekte die angemessene Verlegetechnik bestimmen. Anders als das bereits erwähnte, mehrschichtige Fertigparkett muss einschichtiges, massives Parkett generell verklebt werden – und das in aller Regel ausschließlich durch Profis. Das Massivparkett ist somit eindeutig die kostenintensivere Variante, aber zugleich ebenso die hochwertigere und noch langlebigere, da es sich hier um Vollholzprodukte ohne billigere Trägerschichten handelt.

Das große Plus im Alltag ist die Widerstandsfähigkeit von Parkett gegenüber äußeren mechanischen Einwirkungen. Darüber hinaus überstehen Parkettböden problemlos mehrere Renovierungen, weil die Deckschicht mehrere Male abgeschliffen und die Oberfläche mit schützendem Wachs oder Öl dann neu behandelt werden kann. Ein solches Versiegeln gehört wegen der Nässeempfindlichkeit von Parkettböden unbedingt zur Bodenpflege dazu. Weil Parkett aus dem Holz nachhaltig bewirtschafteter Wälder hergestellt wird, gilt es außerdem auch aus ökologischer Sicht als empfehlenswert.

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