Rechte und Pflichten bei Nachbarstreitigkeiten

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Nachbarstreitigkeiten entstehen schnell und könnten doch auf einfache Weise verhindert werden. Haben sich Nachbarstreitigkeiten erst einmal manifestiert, ist eine Lösung des Problems sehr schwer. Nicht selten hilft bei Nachbarstreitigkeiten nur noch eine richterliche Entscheidung.

Mieter und Hausbesitzer sollten es nicht soweit kommen lassen. Eine häufige Ursache für Nachbarstreitigkeiten ist die Verletzung von Rechten und Pflichten. Die sind zum Teil gesetzlich geregelt und sollten daher unbedingt eingehalten werden. Verstöße enden mitunter in einem finanziellen Chaos, und die Nachbarstreitigkeiten gehen dann oft in die nächste Runde. Es ist daher ratsam, dass die gesetzlichen Regeln nach dem Kauf oder einer Anmietung einer Immobilie unbedingt eingehalten werden.

Welche Rechte und Pflichten ein Mieter oder Hausbesitzer hat, ist individuell und kann von vielen Kriterien abhängig sein. Schneeräumung und Treppenhausreinigung sind eine der häufigsten Ursachen für Nachbarstreitigkeiten. Auch ein qualmender Grill endet oftmals in Nachbarstreitigkeiten. Bei Anmietungen sollten Rechte und Pflichten im Mietvertrag festgeschrieben werden. Kommt es zu Nachbarstreitigkeiten, dient der Vertrag als Grundlage der Schlichtung. Rechte und Pflichten von Hausbesitzern sind gesetzlich geregelt. Zum Teil gibt es aber örtliche Unterschiede. Damit Streitigkeiten verhindert werden, sollten sich Hausherren schon beim Kauf über die Rechte und Pflichten informieren. Die Kommune ist ein guter Ansprechpartner. Auch Mietvereine helfen dabei, Nachbarstreitigkeiten aus dem Weg zu räumen oder erst gar nicht entstehen zu lassen.

Enden Nachbarstreitigkeiten vor Gericht, dehnen Richter und Anwälte Rechte und Pflichten weit aus. Im Normalfall basieren Schlichtungen und Urteile auf den gesetzlich geregelten Rechte und Pflichten. Es gibt aber auch Ausnahmesituationen. So können Mieter beispielsweise nicht immer zur Treppenhausreinigung verpflichtet werden. Nachbarn müssen akzeptieren, dass die Reinigung von Dritten durchgeführt werden kann. Ähnliche individuelle Auslegungen hat es auch schon bei den gesetzlich geregelten Ruhezeiten gegeben. Im Notfall haben diese Ruhezeiten nämlich keine gesetzliche Grundlage mehr. Spielende und lärmende Kinder sind auch ein häufiger Grund für Streitigkeiten unter Nachbarn. Kinder werden aber oft unter völlig anderen Aspekten gesehen als Erwachsene und haben daher vor Gericht einen Sonderstatus.

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