Tipps für die Finanzierung beim Hausbau

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Wer ein eigenes Zuhause bauen möchte, muss sich unweigerlich mit der Finanzierung beim Hausbau auseinandersetzen. Die wenigsten Bauherren verfügen über die nötigen finanziellen Mittel, um die Gesamtsumme vorzustrecken. Daher gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Finanzierung beim Hausbau auf eine zuverlässige Grundlage zu stellen.

Noch vor dem eigentlichen Start der Planungen für die Finanzierung sollte sich jeder darüber im Klaren sein, dass die Kosten für den Hausbau weit höher ausfallen, als ursprünglich angenommen wird. Denn die Kosten für den eigentlichen Hausbau sind nur ein Teil der insgesamt anfallenden Kosten, die daher fremdfinanziert werden müssen.

Zusätzliche Kosten beim Hausbau sind zum Beispiel für Behörden, Statiker, Architektenbüros, Handwerker und Versorgungsunternehmen einzuplanen. Sofern ein Makler eingeschaltet wird, muss auch seine Dienstleistung finanziert werden. Für die Provision des Maklers, auch Maklercourtage genannt, sind vom Bauherren zirka 3,5 bis 7,5 Prozent des Kaufpreises aufzubringen. Auch das muss in die Finanzierung beim Hausbau einfließen.

Doch wie berechnet sich die Finanzierung beim Hausbau? Ein guter Anhaltspunkt ist die Kaltmiete, die künftige Bauherren bislang gezahlt haben. Wer diese ohne Probleme und vollständig aus eigenem Einkommen aufbringen konnte, wird diesen Betrag auch künftig als Darlehensrate zahlen können. Allerdings sollte hier ein genauer Finanzüberblick aufgestellt werden, damit sämtliche Einnahmen und Ausgaben anschaulich gegenübergestellt werden können. Die wichtigste Grundlage zur Finanzierung beim Hausbau ist also ein ausreichendes monatliches Einkommen der Bauherren. Sobald diese Grundlage wegfällt, zum Beispiel durch Tod oder Unfall, verschulden sich zahlreiche Häuslebauer.

Um selbst im schlimmsten Fall nicht überschuldet dazustehen, empfiehlt sich der Abschluss einer Risikolebensversicherung, die bereits für wenig Geld zu haben ist. Wichtig ist dabei, dass sowohl die Versicherungssumme als auch die Laufzeit selbst bestimmt werden können. Für die Finanzierung beim Hausbau kann als Faustregel gelten, dass der Todesfallschutz mindestens so hoch festgelegt werden sollte, dass der Partner des Verstorbenen die Belastungen der Immobilie allein tragen könnte.

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