Tipps zum Umzug: DSL und Telefonvertrag mitnehmen

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Bei einem Umzug gilt es im Vorfeld einiges zu bedenken. Zum Beispiel den Gang zu den verschiedenen Behörden und Ämtern sollten Sie möglichst zeitnah erledigen. Wenn dann die Sachen gepackt sind und die neue Wohnung bezugsfertig ist, möchte man sich im neuen Zuhause natürlich auch schnell einleben. Dazu gehört ein funktionierender Telefon- und Internetanschluss.

Vorab: Neue Adresse mitteilen und Rufnummer mitnehmen

Vor dem Umzug stellt sich daher die Frage: Kann ich meinen DSL- und Telefonvertrag beim Umzug mitnehmen?

In der Regel ist dies bei den meisten Anbietern problemlos möglich. Damit DSL und Telefon in der neuen Wohnung allerdings direkt beim Einzug verfügbar sind, sollte man den Telefonanbieter rund zwei bis drei Wochen vor dem Umzug kontaktieren. Auf den Internetseiten gibt es für diesen Zweck oft sogenannte Ummeldeformulare. Hier tragen die Kunden bequem online ihre Kontaktdaten und die neue Anschrift ein und ab dem gewünschten Termin wird der Vertrag automatisch umgestellt. Wer innerhalb einer Stadt umzieht, darf häufig sogar die bisherige Telefonnummer behalten, ohne zusätzliche Kosten. Für einen Umzug in eine andere Stadt oder ein anderes Bundesland gelten allerdings andere Regelungen: Hier bekommen die Kunden stets eine neue Rufnummer zugeteilt und sollten sich für genauere Informationen mit ihrem Anbieter in Verbindung setzen.

Steht DSL wie gewohnt nach dem Umzug zur Verfügung?

Zudem kann es zu Problemen bei der Verfügbarkeit von DSL und der bisherigen Bandbreite kommen. Mittels einer Verfügbarkeitsabfrage gilt es deshalb im Vorfeld zu prüfen, ob der alte Provider am neuen Wohnort überhaupt DSL anbietet. Ist dies nicht der Fall oder die im Vertrag festgelegte Bandbreite nicht verfügbar, müssen die Konditionen des Telefonvertrags neu ausgehandelt werden. Sollte der Anbieter den gewählten Wohnort nicht abdecken, kommen Kunden um eine Kündigung des bestehenden Vertrags meistens nicht herum.

Bei einigen Telefongesellschaften haben Sie in einem solchen Fall die Möglichkeit, von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen. Der alte Vertrag wird dabei ohne Kündigungsfrist zum gewünschten Termin aufgehoben und Sie können sich frei für einen anderen Provider entscheiden. Gilt das Sonderkündigungsrecht nicht oder akzeptiert der Anbieter dieses nicht, müssen DSL und Telefonvertrag bis zum nächsten, möglichen Kündigungstermin bezahlt werden. In der Regel zeigen sich viele Anbieter jedoch kulant und lassen das Sonderkündigungsrecht gelten.

 

2 Responses to Tipps zum Umzug: DSL und Telefonvertrag mitnehmen

  1. Herbert Schnur says:

    Bei uns war der Umzug des DSL- und Telefonvertrags ganz einfach. Innerhalb von einer Woche war DSL am neuen Wohnort eingerichtet. Allerdings hat uns die telekom knapp 60 Euro berechnet, was ich schon ein wenig dreist finde. Werde mal schauen ob ich durch einen Wechsel Geld spare.

  2. Mark says:

    Ich würde auf jeden fall 3-4 Wochen für den DSL Umzug einplanen. Ist ja schon irgendwie ätzend, wenn man in der neuen Wohnung ist und gar nicht ins Internet kann. Da sieht man ja mal wieder wie abhängig man ist…

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