Was tun bei Nachbarstreitigkeiten?

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Nachbarstreitigkeiten kommen wesentlich öfter vor, als man glaubt. Dass wird auch von Gerichten und Anwälten bestätigt. Immer häufiger müssen sich Richter mit Nachbarstreitigkeiten der skurrilen Art beschäftigen. Dabei könnten viele Nachbarstreitigkeiten verhindert werden. Das sagen auch Experten und raten zu anderen Maßnahmen bei Nachbarstreitigkeiten. Ein Anwalt sollte bei Nachbarstreitigkeiten erst eingeschaltet werden, wenn die Fronten total verhärtet sind und es keine andere Lösung des Problems gibt.

Sind die Nachbarstreitigkeiten erst einmal in Gang gekommen, ist es für alle Beteiligten schwer, eine Lösung zu finden. Experten, Anwälte für Mietrecht und Richter raten bei Nachbarstreitigkeiten dazu, immer erst das Gespräch zu suchen. Hierbei sollte eine ruhige und sachliche Kommunikation im Vordergrund stehen, denn Nachbarstreitigkeiten eskalieren häufig in Gewalt. Sobald Mieter bemerken, dass das Gespräch aggressiv wird oder wenn mit Gewalt gedroht wird, sollte auch die Polizei eingeschaltet werden. Sie kann bei Nachbarstreitigkeiten eine unterstützende Position einnehmen. Viele Streithähne werden im Beisein der Polizei kleinlaut. Sollten Gespräche zu nichts führen oder eine mündliche Kommunikation schwer fallen, kann man alternativ auch den schriftlichen Weg wählen. Ein netter Brief oder eine nette E-Mail kann bei Nachbarstreitigkeiten wahre Wunder wirken.

Oft können Nachbarstreitigkeiten mit Hilfe von Schlichtern aus dem Weg geräumt werden. Es kann hilfreich sein, andere Nachbarn zu einem Gespräch hinzu zu bitten. Gerade neutrale Nachbarn sehen den Konflikt oft mit ganz anderen Augen. Sie können mit allen Beteiligten ohne Vorurteile reden und eignen sich daher hervorragend als Schlichter. In manchen Fällen kann auch der Vermieter weiterhelfen. Er wird dann zunächst das Gespräch mit den Parteien suchen. Werden bei den Streitigkeiten die persönlichen Rechte eingeschränkt oder stellen sie eine ernste Bedrohung für Gesundheit und Leben dar, sollten Betroffene weitere Schritte gehen. Ist zum Beispiel die Gesundheit gefährdet, ist das örtliche Ordnungsamt ein Ansprechpartner. Neutrale Prüfer setzen sich mit der Gefahr auseinander und leiten in schweren Fällen amtliche oder polizeiliche Maßnahmen ein. Die Polizei sollte immer dann hinzugezogen werden, wenn Nachbarn beleidigt oder ernsthaft bedroht werden. Polizeieinsätze werden schriftlich erfasst und dienen daher als anerkanntes Beweismittel vor Gericht.

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