Wohnungsendabnahme

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Am Ende eines Mietverhältnisses gibt es eine unbeliebte, aber notwendige Formalie zu erledigen, bei der man keine halben Sachen machen sollte. Die so genannte Wohnungsendabnahme. Damit man finanzielle Forderungen und möglicherweise sogar rechtliche Auseinandersetzungen mit dem Vermieter vermeiden kann, sind vor dem entsprechenden Termin einige Punkte zu beachten. Zunächst einmal sollte der Mietvertrag noch einmal zur Hand genommen werden, um die dort getroffenen Vereinbarungen bezüglich der Wohnungsendabnahme zu lesen. Es ist ratsam, hierzu eine Art Checkliste aufzustellen, die man dann Punkt für Punkt erledigen kann.


Für gewöhnlich ist für die Wohnungsendabnahme vereinbart, dass alle Räumlichkeiten frei von Möbeln sein müssen, ausgenommen natürlich die Möbel, die vom Vermieter bereitgestellt wurden. Sämtliche Schlüssel sollten bereitgehalten und dem Vermieter übergeben werden. Wenn es der Mietvertrag verlangt, müssen Tapeten und selbst verlegte Teppiche, Kunststoff- oder Holzfußböden entfernt werden. Eventuell sind auch noch vereinbarte Schönheitsreparaturen an Wänden, Türen oder anderen festverbundenen Wohnungsbestandteilen vor der Wohnungsendabnahme durchzuführen. Fest zur Wohnung gehörende technische Geräte, wie zum Beispiel Warmwasserboiler oder Gartengeräte, sollten auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft werden.

Sehr wichtig ist es auch, dass ein schriftliches Übergabeprotokoll für die Wohnungsendabnahme erstellt wird. In dem Schriftstück sollte festgehalten werden, in welchem Zustand sich die Wohnung befindet und ob alle mietvertraglichen Vereinbarungen eingehalten worden sind. Zählerstände der Strom-, Gas- und Wasserversorgung beziehungsweise des Kraftstoffstandes der Ölheizung müssen natürlich auch vermerkt werden. Das Protokoll ist vom Mieter und Vermieter beziehungsweise dessen Beauftragten zu unterschreiben und jedem der beiden Parteien auszuhändigen. Dieses Protokoll kann bei eventuellen folgenden rechtlichen Auseinandersetzungen sehr hilfreich sein. Als Tipp: Lassen Sie sich an dem Tag der Wohnungsendabnahme von einer zweiten Person begleiten, die unabhängig ist und Ihnen zur Seite steht, um bei einer möglichen Gerichtsverhandlung einen Zeugen zu haben. Wenn all diese Punkte beachtet werden, sollte es keinerlei Schwierigkeiten mehr geben und das Mietverhältnis kann problemlos beendet werden.

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