Wohnungsnot in Deutschland

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Es fehlen allein in Berlin rund 250.000 Wohnungen.

Die Mieten steigen unermesslich in die Höhe in einigen Regionen, besonders in den Ballungsgebieten. Bei Wohnungsbesichtigungen ist die Schlange der Bewerber lang. Menschen die schon länger in Ihren Wohnungen wohnen bemerken diesen Wandel nicht so sehr, da die Mieten in einem bestehenden Mietverhältnis selten stark angehoben werden. Besonders schlimm trifft es aber Studenten oder Leute die aus beruflichen Gründen umziehen müssen. Diese müssen lange nach einer Wohnung suchen und zahlen dann anschließend eine hohe Miete, da die Preise bei Neuanmietung stark ansteigen. Viele sind dadurch gezwungen in die Randgebiete der Ballungszentren zu ziehen, da dort die Mieten noch nicht so stark gestiegen sind.

Gründe für die Wohnungsnot

Es fehlen Wohnungen, weil Subventionen des Staates für Neubauten wegfallen. Wie Beispielsweise die Eigenheimzulage, diese wurde 2006 abgeschafft. Es werden weniger neue Immobilien gebaut und Baugenehmigungen erteilt als noch vor einigen Jahren. Die Grunderwerbssteuer wurde angehoben von 1998 3,5% bis heute auf zwischen 4,5% und 5,5% je nach Bundesland. Zudem erhöht die veränderte Energieeinsparverordnung die Kosten für einen Neubau erheblich. Außerdem macht die gestiegene Mehrwertsteuer auch weitere Kosten beim Neubau. Des Weiteren ist der Anteil der Sozialwohnungen um ca. ein Drittel zurückgegangen. Die alt bekannte Bürokratie mit vielen Vorschriften an die man sich halten muss, hemmt ebenfalls die Häuslebauer.

 

Was wird aktuell gegen die Wohnungsnot unternommen?

2013 ist Wahljahr und so nehmen sich viele Politiker diesem Problem an, da es momentan in aller Munde ist und im Wahlkampf positiv genutzt werden kann. So wollen einige Politiker die Provision auf die Vermieter umlegen, ob das etwas bringt ist jedoch umstritten. Außerdem sollen die Mieterhöhungen gedeckelt werden, sodass in 4 Jahren die Mieten nur um 15% steigen dürfen. Ob das im Endeffekt zu mehr Wohnungen führt bleibt zweifelhaft, denn es muss wohl eher die Ursache bekämpft werden, nämlich, dass zu wenige Wohnungen existieren.  Dies soll in einigen  Städten wohl nun in Angriff genommen werden.

 

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