Zwangsversteigerung – Was gilt es zu beachten

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Zwangsversteigerungen – für die einen ganz furchtbar, da sie gezwungen werden ihr Hab und Gut zu verkaufen und sich eine neue Existenz aufbauen müssen. Doch für viele auch Grund zur Freude, da sie die Aussicht auf ein Schnäppchen haben.

Arten der Zwangsversteigerung

Zum einen gibt es die echte Zwangsversteigerung, was bedeutet, dass die Gläubiger beim zuständigen Amtsgericht die Versteigerung beantragt haben. Aber es gibt auch die unechte Zwangsversteigerung, dies ist die sogenannte Teilungsversteigerung. Hier können sich die Besitzer der Immobilie nicht einigen. Beispielsweise unter Eheleuten die keinen Ehevertrag haben, oder wenn jemand verstirbt und kein Testament hinterlassen hat.

Vorteile der Zwangsversteigerung

Möchte man ein Haus in einer Zwangsversteigerung erwerben, sind diese meist unter dem Verkehrswert der Immobilie zu erstehen. Zudem wird auch keine Maklerprovision fällig.

Nachteile der Zwangsversteigerung

In den meisten Fällen sind die Mieter gegen die Zwangsversteigerung, sodass man sich die Immobilie häufig nur von Aussen anschauen kann. Das gilt auch für die Gutachter. Dadurch kann man nie genau wissen, worauf man sich einlässt und die Baumängel werden erst auffallen, wenn man schon der neue Besitzer ist. Außerdem kann man nicht vom Kauf der Immobilie zurücktreten. Ein weiterer Nachteil ist, dass die vorherigen Eigentümer häufig nicht gleich ausziehen. Das heißt man hat weiterhin Kosten für eine Wohnung. Man halt als neuer Eigentümer zwar die Möglichkeit einer Zwangsräumung. Dies muss man jedoch über gerichtliche Schritte erwirken, die wiederum teuer und langwierig sein können.

Bei einer Auktion

Bevor man zur Auktion geht, sollte man sich die Immobilie anschauen und Einsicht in die Gutachten beim Amtsgericht nehmen. Zu der Zwangsversteigerung muss man seinen Personalausweis mitbringen und schon 10% des Kaufpreises anzahlen, wenn man den Zuschlag bekommen hat. Zudem ist es bei der erstmaligen Versteigerung der Immobilie so, dass mindestens 50% vom Verkehrswert erreicht werden muss, sonst wird die Immobilie in eine zweite Versteigerung genommen. Dort gilt dieser Prozentsatz dann nicht mehr.

 

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